High Low Options Handel für Anfänger

High Low Options Handel für Anfänger

Binäre Optionen bereichern den Finanzmarkt erst seit kurzem. Bis zum Jahr 2008 war der Handel mit binären Optionen nicht für private Anleger möglich. Jetzt ist der Markt nahezu überflutet mit Anbietern.
Das System der binären Optionen ist im Prinzip immer das selbe: Der Anleger setzt eine gewisse Summe auf den Verlauf eines Kurses von Vermögenswerten. Nach dem Ablauf eines Zeitraumes kann der Anleger sein Geld entweder vervielfachen aber auch nahezu verlieren. Dieses grundlegende Prinzip wird in mehreren Varianten angeboten.

Da eine große Zahl von Brokern, also Anbietern von binären Optionen, auf den Finanzmarkt störmten, mussten sie sich einzigartige Formen der Optionen einfallen lassen, um sie für die Anleger attraktiver zu gestalten. Dies ist den Brokern auch gelungen und somit finden sich heute verschiedene Möglichkeiten, wie Anleger mit binären Optionen ihr Geld vermehren können.

High-Low Optionen

Die High-Low Option ist dabei die einfachste Möglichkeit, Geld in Optionen anzulegen und gehört damit zu den klassischen binären Optionen. Inzwischen haben sich für diese Option bereits verschiedene Namen herausgebildet. So wird sie oftmals auch als Put-Call Option oder im Deutschen als Auf-Ab Funktion bezeichnet. Im Grunde geht es hierbei darum in einem gewissen Zeitraum zu spekulieren, ob ein Basiswert im Vergleich zu einem vorher definierten Kurs steigt oder fällt.

Die mögliche Rendite liegt bei etwa 80 Prozent der eingesetzten Summe. Setzt man also 1000 € auf einen Vermögenswert, wie zum Beispiel Öl, dann erzielt man beim Gewinn 1800 €. Verliert man dagegen, dann hat man in der Regel lediglich noch 10 Prozent seines Einsatzes, hier also 100 €. Die Gewinn- und Verlustraten liegen aber je nach Broker, Art der Option und Vermögenswert unterschiedlich.

High-Low Optionen in der Theorie

Die High-Low Option eignet sich vorwiegend dann, wenn der Kursverlauf eines Vermögenswertes relativ sicher ist. Daher sollte man beispielsweise nicht auf Gold spekulieren, wenn deren Basiswert ständig fällt und wieder steigt. Außerdem ist es ratsam, den Verlauf des Marktes näher zu betrachten, vielleicht sogar über mehrere Wochen zu verfolgen, um den Kursverlauf sicher vorherzusagen. Dabei ist es nicht empfehlenswert den Kurs entgegen seines “natürlichen” Verlaufs vorherzusagen.

Ein relativ sicherer Kurs wird nicht plötzlich eine komplett andere Richtung einschlagen. Als nächstes muss der Zeitraum bestimmt werden, innerhalb dessen der Kursverlauf geschätzt wird. In der Regel liegt dieser zwischen 15 Minuten und einer Stunde. Je nach Broker sind die Zeiten verschieden.
Die Periode kann sich andererseits auch über mehrere Wochen hinziehen. Die High Option funktioniert wie folgt: Der Anleger muss zu Beginn der Periode festlegen, dass der jeweilige Vermögenswert steigen wird.

Dann muss die festgelegte Zeit abgewartet werden. ist sie abgelaufen, so zeigt sich ob der Anlger gewonnen oder verloren hat. Ist der Kurs im Vergleich zum Basiswert tatsächlich gestiegen, so wird die Investitionssumme ca. um 80 Prozent vermehrt. Die Low Option hingegen ist das Gegenteil. Vor Ablauf der Periode legt der Anleger den Fall des Kurses fest. Nach Ablauf der Zeit wird sich wiederum zeigen, ob der Anleger richtig spekuliert hat.
Ist der Kurs tatsächlich gesunken, dann vermehrt sich wiederum sein Geld. Andernfalls verliert er bis auf 10 Prozent alles seiner gesetzten Summe.

Aktueller Kurs der deutschen Rohstoffaktie. (Stand März 2016)

Aktueller Kurs der deutschen Rohstoffaktie. (Stand März 2016)

Die High Option entspricht hierbei der Call Option und Put Optionen sind das selbe wie die Low Optionen.

Wie sieht die Praxis aus?

In der Theorie ist diese Art von binären Optionen relativ einfach nachzuvollziehen. In der Praxis gestaltet sich der Handel mit High-Low Optionen auch nicht schwieriger. Zunächst muss ein Broker ausgesucht werden. Dabei sollte darauf geachtet werden, welche Optionen die Broker anbieten und wie hoch die Renditen sind. Ein Broker ist die Plattform BDSwiss über die auch Nachgefragt vor kurzem berichtete.

Nach der Anmeldung wird dem Anleger ein Kosto eingerichtet. Nun hat er Zugriff auf das System. Will der Anleger nun auf binäre Optionen setzen, muss er zunächst die Option auswählen, in diesem Fall die High-Low-Option. Dann wird die Aktie oder der Rohstoff gewählt, (So steht die Rohstoff Aktie derzeit) auf den spekuliert werden soll. Dann wird vom Broker in der Regel der Zeitraum vorgegeben und der Anleger muss nun nur noch die anzulegende Summe eingeben, auswählen, ob er eine High- oder Low-Option will und auf “kaufen” klicken.

Die Höhe der möglichen Rendite wird im Vorfeld angegeben. Der Anleger muss nun die vorgegebene Zeit abwarten und kann den Verlauf des Kurses meist anhand einer Grafik verfolgen. Die High-Low Option ist vor allem für Einsteiger eine gute Möglichkeit, Erfahrungen mit binären Optionen zu sammeln.